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Genf: NGO-Plattform

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Die kürzlich von der Universität Genf veröffentlichte Studie listet über 750 NGO am Genfersee auf. Erfasst wurden gemeinnützige Organisationen, die mindestens in zwei Ländern aktiv sind. Finanziert wurde die Studie vom EDA, vom Kanton und der Stadt Genf sowie von Genfer Gemeinden.

Vollständige Studie
Kartierung von NGOs im internationalen Genf, Stephan Davidshofer, Pablo Diaz, Justine Hirschy, Dalya Mitri, Amal Tawfik, April 2019

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- über 750 NGO*

- 540 Geschäftssitze

- 1/4 ausländische NGO-Vertretungen

- 362 bei den Vereinten Nationen
in Genf akkreditierte NGO

- über 3000 Arbeitsplätze

- Haupttätigkeitsbereiche:
Menschenrechte, Frieden, Gerechtigkeit



*Erfasst wurden gemeinnützige Organisationen, die mindestens in zwei Ländern aktiv sind, nicht berücksichtigt wurden Organisationen mit rein lokaler Tragweite.
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In Genf werden gemeinsame Lösungen für die globalen Herausforderungen unserer Zeit erarbeitet, u. a. Digitalisierung, Migration, Klimawandel. Kein Staat, weder der grösste noch der mächtigste, kann diese Herausforderungen allein bewältigen.

Die NGO tragen zu diesen globalen Lösungen bei.

Hauptaktivitäten der NGO
Anwaltschaft
Vernetzung
Wissensproduktion
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Das Wohlbefinden der heutigen und der zukünftigen Bevölkerung zu verbessern, ist die Hauptaufgabe der Vereinten Nationen mit ihren 193 Mitgliedstaaten, darunter die Schweiz. Dies gelingt nur durch eine nachhaltige Entwicklung auf wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Ebene.

2017 hat die UNO die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) einstimmig verabschiedet. Sie bilden das Kernstück der Agenda 2030, die die strategischen Vorgaben für die internationalen Aktivitäten bis 2030 liefert. Die Umsetzung der SDG beruht auf dem Engagement aller Länder und aller Akteure der Zivilgesellschaft.
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Tätigkeitsbereiche der NGO in Genf

Die rund 750 NGO in Genf leisten einen Beitrag dazu, indem sie sich gezielt für verschiedene SDG einsetzen.

Umweltschutz (20,7%)

SDG 1, 3, 6, 7, 11, 12 und 15

Öffentliche Gesundheit (22,3%)
SDG 3

Wissensaustausch und Innovation (25,4%) 
SDG 9 und 17

Armutsbekämpfung und Hunger (30,6%)
SDG 1 und 2

Frieden, Gerechtigkeit und Menschenrechte (47,5%)
SDG 10 und 16

Bildung, Geschlechtergleichheit und Beschäftigung (41,8%)
SDG 4, 5 und 8
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Diese Liste ist nicht abschliessend und verleiht den darin aufgeführten Akteuren keinen besonderen Status.
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Die Aufnahme internationaler Organisationen in Genf hat lange Tradition und geht auf das Gründungsjahr des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) im Jahr 1863 zurück. Mit der Niederlassung des Internationalen Arbeitsamts (ILO) und der Gründung des Völkerbunds im Jahr 1919 entstand der moderne Multilateralismus, und die Stadt am Genfersee wurde zum Zentrum der internationalen Diplomatie.

Auf 10km2 arbeiten heute Staaten, Zivilgesellschaft, NGO, Privatwirtschaft und Wissenschaft gemeinsam globale Lösungen aus. Genf wird für diese Arbeit international anerkannt. Nicht weniger als 19 Nobelpreise wurden an Personen oder Institutionen verliehen, die mit dem internationalen Genf verbunden sind.
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«In den letzten Jahrzehnten hat sich die Weltgouvernanz grundlegend verändert. Früher suchten die Staaten unter sich nach Lösungen. Heute arbeiten sie dafür mit verschiedenen Akteuren wie Privatsektor, Hochschulen oder NGO zusammen. Die Komplexität der aktuellen Herausforderungen erfordert gemeinsames Handeln, und hier spielen die NGO eine wichtige Rolle. Die von der Universität Genf erstellte Landkarte der NGO in Genf zeigt, wie wichtig diese Organisationen sind. Für uns stellt die Kartierung ein wichtiges Instrument dar.»

Valentin Zellweger, Botschafter der Schweiz beim Büro der Vereinten Nationen und den anderen internationalen Organisationen in Genf
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