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Statistiken - Das Wichtigste in Kürze

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Die von DEZA und SECO durchgeführten Aktivitäten der internationalen Zusammenarbeit bilden den wesentlichen Teil der öffentlichen Entwicklungshilfe (APD) der Schweiz. Die APD schliesst auch Beiträge anderer Bundesämter sowie Unterstützungsleistungen der Kantone und Gemeinden mit ein.

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Lateinamerika

Lateinamerika

Subsahara-Afrika

Europa, Nordafrika und Naher Osten

Asien

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Die Programme der DEZA in Lateinamerika decken die Bereiche lokale Gouvernanz und Dezentralisierung, Schaffung von Arbeitsplätzen und Einkommen, Klimawandel sowie Wasser ab. In fragilen Kontexten (Honduras, Haïti) liegen die Schwerpunkte auf der Gewaltprävention, Förderung der Menschenrechte und Stärkung des Staates.

In Peru unterstützt das SECO vor allem den Aufbau von wirtschaftlichen Institutionen, einen wettbewerbsfähigen Privatsektor und den Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen. In Kolumbien, wo gewisse Landesteile nach wie vor stark von der Präsenz bewaffneter Gruppen und organisierter Kriminalität geprägt sind, schafft das SECO wirtschaftliche Perspektiven und leistet dadurch einen Beitrag zu anhaltendem Frieden.

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Mehr als ein Drittel ihrer Mittel setzt die internationale Zusammenarbeit der Schweiz in Subsahara-Afrika ein.

Der Schwerpunkt der Entwicklungszusammenarbeit liegt darauf, benachteiligten Bevölkerungsgruppen Zugang zu Grundversorgung (Gesundheit, Bildung), Infrastruktur (Wasser), Beschäftigung und Einkommen zu schaffen und ein nachhaltiges Wachstum zu fördern.

Viele Regionen in Subsahara-Afrika sind geprägt von chronischen Krisen, in welchen die betroffene Bevölkerung wiederholt oder langfristig auf humanitäre Hilfe angewiesen ist. In diesen Kontexten ist die humanitäre Hilfe in gemeinsame Strategien mit anderen Partnern der internationalen Zusammenarbeit eingebunden.

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Die Transitionszusammenarbeit der Schweiz zielt darauf ab, die Länder des Westbalkans sowie der ehemaligen Sowjetunion auf ihrem Weg zu Demokratie und sozialer Marktwirtschaft zu begleiten. Damit leistet die Schweiz einen Beitrag an die politische Stabilität und hilft die Zukunftsperspektiven der Bevölkerung zu verbessern.

In Nordafrika sind die Projekte auf Demokratie und Menschenrechte, nachhaltige und inklusive wirtschaftliche Entwicklung und Erwerbstätigkeit sowie Migrations- und Schutzfragen ausgerichtet.

Im Mittleren Osten setzt sich die DEZA für den Schutz und die Grundversorgung von Flüchtlingen und Bedürftigen sowie für ein nachhaltiges Wassermanagement ein.

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Mit der Transitionszusammenarbeit zu Gunsten Ländern Zentralasiens unterstützt die Schweiz die regionale und nationale Wasserbewirtschaftung, die Entwicklung des Privatsektors und sie begleitet Reformen des öffentlichen Sektors sowie des Gesundheitssystems.

Die internationale Zusammenarbeit der Schweiz in Ost- und Südasien konzentriert sich auf Länder und Regionen, welche nach wie vor hohe Anteile an multidimensionaler Armut aufweisen, dies beispielsweise in Bezug auf Einkommen, mangelnde Sicherheit, beschränkten Zugang zur Grundversorgung, chronische Mangelernährung, Gefährdung durch ökologische und wirtschaftliche Schocks sowie soziale und ethnische Diskriminierung grosser Bevölkerungsgruppen.

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Die DEZA konzentriert ihre Aktivitäten vorwiegend auf die einkommensschwächsten Länder. 2018 wurde die Hälfte der bilateralen Ausgaben in Afrika und dem Mittleren Osten eingesetzt. Ein Viertel ging nach Süd- und Ostasien und ein weiterer Viertel wurde für Lateinamerika und die Transitionszusammenarbeit in Europa und Zentralasien aufgewendet.

Das SECO ist insbesondere in Ländern mit mittlerem Einkommen tätig. Die Transitionszusammenarbeit in den Ländern des Ostens macht mehr als ein Drittel der Ausgaben im 2018 aus. Süd- und Ostasien, Subsahara-Afrika und Lateinamerika bilden zu fast gleichen Teilen die anderen Hauptempfängerregionen.

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Mit ihrer Entwicklungszusammenarbeit unterstützt die DEZA über 500 Programme und Projekte und konzentriert sich dabei auf zehn Themen. Die Prioritäten dieser Programme werden auf die Bedürfnisse der 21 Partnerländer und -regionen im Süden abgestimmt.

Die Themen Gleichstellung von Frau und Mann und gute Regierungsführung werden sowohl als Querschnitts- als auch als sektorspezifische Themen behandelt.

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Damit die Mittel zugunsten der Ostzusammenarbeit so effektiv wie möglich eingesetzt werden, fokussiert die Schweiz ihre Aktivitäten auf gewisse Themen. Kriterien bei der Schwerpunktsetzung sind die Bedürfnisse der Länder, ihr Potenzial und die Schweizer Expertise in den verschiedenen Themen. Und letztlich spielen auch politische Interessen eine Rolle.

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Die humanitäre Hilfe der DEZA besteht vor allem darin, Hilfe vor Ort zu leisten und das Bewusstsein in Bezug auf die Einhaltung des Völkerrechts zu fördern. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Schutz der am stärksten betroffenen Zivilbevölkerung.

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Im Blickfeld der wirtschafts- und handelspolitischen Massnahmen des SECO stehen vier Wirkungsziele: Wirksame Institutionen und Dienstleistungen, Mehr und bessere Arbeitsplätze, Gestärkter Handel und höhere Wettbewerbsfähigkeit, Emissionsarme und klimaresiliente Wirtschaft. Alle tragen zu einem nachhaltigen und inklusiven Wachstum bei.

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Mit dem Ziel die vom Parlament festgelegte Vorgabe einer APD (öffentliche Entwicklungshilfe) von 0,5% des Bruttonationaleinkommens (BNE) zu erreichen, sind die der DEZA zugewiesenen Mittel bis 2015 stetig gewachsen.

Ab 2016 haben sich die vom Bundesrat beschlossenen und vom Parlament verabschiedeten Sparmassnahmen (Stabilisierungsprogramm und Schuldenbremse) stark auf die Kredite der internationalen Zusammenarbeit ausgewirkt.

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Die an das SECO gewährten Mittel haben sich mit dem Ziel einer APD/BNE Quote von 0,5% bis 2015 schrittweise erhöht.Ab 2016 nahmen die Mittel infolge der Sparmassnahmen des Bundes allmählich ab, was sich proportional besonders stark auf die Kredite der internationalen Zusammenarbeit auswirkte.

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Im Jahr 2018 beliefen sich die Nettoleistungen sämtlicher Mitgliedsländer des Entwicklungshilfeausschusses (Development Assistance Committee, DAC) für die öffentliche Entwicklungshilfe (Aide publique au développement, APD) auf 153 Milliarden USD. Mit einem Anteil von 0,44% am BNE liegt die APD der Schweiz unter dem Durchschnitt der EU-Länder (0,47%). Jedoch behält sie ihren 8. Platz im internationalen Vergleich der APD/BNE-Quoten aller DAC-Mitglieder bei.

Bezüglich ihres absoluten Finanzvolumens sind die USA, Deutschland, Grossbritannien, Japan und Frankreich die Geberländer mit den grössten Zuwendungen. Die Schweiz fällt in diesem Klassement um einen Rang auf den 12. Platz zurück.

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Die von DEZA und SECO durchgeführte internationale Zusammenarbeit macht fast 80% der gesamten APD aus. Gewisse Kosten für die Aufnahme von Asylsuchenden in der Schweiz sind ebenfalls an die APD anrechenbar: ihr Anteil schwankt je nach Jahr zwischen 8% bis 21%. Die restliche APD beinhaltet Beiträge anderer Bundesämter, einschliesslich bilaterale Entschuldungsmassnahmen in den Jahren 2005 und 2009 sowie Beiträge der Kantone und Gemeinden.

Das Wachstum der für die internationale Zusammenarbeit bestimmten Mittel bis zum Jahr 2015 ermöglichte es, das vom Parlament beschlossene Ziel einer APD/BNE-Quote von 0,5% zu erreichen. Seit 2017 nimmt die APD aufgrund sinkender Asylkosten und in Folge von Sparmassnahmen bei den Krediten für die internationale Zusammenarbeit ab. Die aktuelle APD/BNE-Quote ist auf 0,44% gesunken.

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Die multilaterale APD umfasst die allgemeinen Beiträge der DEZA sowie Beiträge anderer Bundesämter an internationale Entwicklungsinstitutionen. Die internationalen Finanzierungsinstitutionen (IFI), darunter die Internationale Entwicklungsorganisation (IDA), sind die Hauptbegünstigten der multilateralen APD, gefolgt von den Organisationen der Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen.

In den letzten 15 Jahren ist der Anteil der multilateralen APD mit durchschnittlich 23% (zwischen 20% und 25%) relativ stabil geblieben.

Die Beiträge an internationale Nichtregierungsorganisationen, einschliesslich Internationales Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), zählen zur bilateralen APD.

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