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Weltweit erhöht sich der Druck auf die Süsswasserressourcen. Der Bedarf nimmt zu. Denn die Weltbevölkerung wächst jährlich um das Zehnfach der Schweizer Bevölkerung: um 80 Millionen Menschen.

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Die Verfügbarkeit ist jedoch begrenzt. Für viele Menschen ist der Zugang zu Wasser, sanitären Einrichtungen und Hygiene noch heute keine Selbstverständlichkeit. Gleichzeitig ist verseuchtes Wasser auch Ursache für die Verbreitung von Epidemien. Es gibt kein Leben ohne Wasser und somit geht und diese wertvolle Naturressource alle etwas an. Denn auch wenn die Schweiz über ausreichend Wasser verfügt, engagiert sie sich für Lösungen der globalen Wasserprobleme.

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WASH steht für Wasser, sanitäre Einrichtungen und Hygiene. In anderen Worten geht es hier um Zugang zu sauberem Wasser, einer Toilette und Seife, um sich die Hände zu waschen. Nur wenn die Massnahmen im Bereich Wasserversorgung, dem Bau sanitärer Anlagen und Hygieneschulung zusammenwirken, können gesunde Lebensumstände garantiert werden. Wobei hier die Umwelt eine entscheidende Rolle spielt... denn nur wenn das Wasser, das wir an die Natur zurückgeben, sicher ist, kann diese erhalten bleiben und die Menschen vor Krankheiten schützen.

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So gehören diese Punkte, die auch Dank dem sehr starken Engagement der Schweiz realisiert wurden, zu den 17 Zielen für die nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Mit ihrer Unterschrift hat sich die Schweiz dazu bereit erklärt, einen angemessenen Beitrag zur Erreichung dieser Ziele bis 2030 zu leisten.

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Das W in WASH steht für Wasserversorgung, Wasseraufbereitung und Gewässerschutz. Für viele Regionen dieser Welt heisst das, dass neue Ansätze zum technischen Wassermanagement gefunden werden müssen.

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Das S in W A S H steht für sanitäre Einrichtungen. Hierbei geht es um die Fäkalienentsorgung und Abwasserbehandlung, damit das Wasser ohne Krankheitserreger der Natur zurückgegeben werden kann. Es geht aber auch darum, den Menschen gefahrenlosen Zugang zu Sanitäranlagen in angemessener Reichweite zu gewähren.

Das ist besonders wichtig für Frauen, Menschen mit Behinderungen sowie ältere Menschen. Adäquate sanitäre Einrichtungen sind ein grundlegendes Menschenrecht, jedoch wird das Abwasser von über 2,4 Milliarden Menschen - also einem Drittel der Weltbevölkerung - nicht angemessen gereinigt.

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Die Schweiz unterstützt zahlreiche Projekte im Bereich Sanitation:

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Das H in WASH steht für Hygiene. Hygiene bedeutet, dass man sich um die Reinheit seines Körpers sorgt; dass die Umwelt keine Bedrohung für die Gesundheit darstellt und dass gefährliche Faktoren wie Bakterien, Viren und Parasiten sowie andere Krankheitsüberträger unter Kontrolle sind.

Hygiene bedeutet aber auch Zugang zu Sanitäreinrichtungen, die Privatsphäre und Würde wahren sowie zugänglich, bezahlbar, sicher, hygienisch und kulturell akzeptabel sind. Wenn aufgrund einer Naturkatastrophe oder eines Konflikts die oftmals bereits unzureichende sanitäre Infrastruktur zusammenbricht, erhöht sich das Risiko zu erkranken drastisch.

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Die Schweiz unterstützt zahlreiche Projekte im Bereich Hygiene:

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Wasserverschmutzung und Zugang zu sauberem Wasser führen im Mittleren Osten oft zu Spannungen.

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Wasserverschmutzung und Zugang zu sauberem Wasser führen in der Bekaa Ebenen oft zu Spannungen. Nicht nur zwischen Flüchtlingen und den Einheimischen, sondern auch in der libanesischen Bevölkerung.

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Ein weiterer Schwerpunkt des Schweizer Engagements liegt daher auf Konfliktprävention. Die Abteilung Menschliche Sicherheit und die DEZA arbeiten beide eng mit der NGO International Alert zusammen.

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International Alert führt Schulungen für Dialog und Konfliktlösung durch und schult weibliche Gemeindevorsteherinnen in der Beilegung von lokalen Konflikten in ihren Gemeinden.

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Zugang zu sicherem Wasser hat nicht nu rein grosses Konfliktpotential in der Bekaa Ebene. Im Mittleren Osten ist Zugang zu sicherem Trinkwasser ein wichtiges Element im Kampf gegen die Armut geworden. Auch bringt er Frieden und politische Stabilität. Das ist das Credo der im Jahr 2010 gegründeten Blue Peace Initiative, die von der Schweiz finanziert wird.

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Die Ukraine ist das grösste Land Europas, dessen Grenzen vollständig auf dem europäischen Kontinent liegen. Seit 2014 herrscht ein bewaffneter Konflikt im Osten des Landes. Zehn Prozent der 44.8 Mio. Einwohner der Ukraine leben in der einst florierenden Donbass Region. Heute sind sie durch die sogenannte Kontaktlinie, welche die Länge der deutsch-französischen Grenze hat und etwas länger ist als die Distanz von Genf nach Scuol, getrennt.

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5.2 Mio. Menschen sind von der humanitären Krise betroffen. 3.5 Mio. Menschen sind von humanitärer Hilfe abhängig

Mehr als ein Drittel der Betroffenen ist über 60 Jahre alt. Die meisten Wasserversorgungssysteme in der Ukraine stammen aus der Sowejtzeit, und eine einzige Anlage beliefert dort manchmal Millionen von Menschen mit Wasser.

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Das «Voda Donbassa» Wasserversorgungssystem bedient rund 4 Mio. Menschen auf beiden Seiten der Kontaktlinie. Das System hat 18 Wasserfilterstationen entlang der Hauptleitung; je neun auf beiden Seiten. Die Menge Wasser, das in einer Stunde durch eine seiner neun Pumpen fliesst, entspricht dem durchschnittlichen Wasser- Tagesbedarf der Stadt Bern. Es ist die grösste derartige Anlage Europas.

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Da der Hauptkanal die Kontaktlinie zweimal kreuzt und die grossen Filterstationen in ihrer Nähe liegen, ist sie besonders nachts starkem Beschuss von beiden Seiten ausgesetzt. Das führt dazu, dass die Versorgungskette regelmässig unterbrochen wird, was Zehntausende von Menschen von ihrer täglichen Grundversorgung abschneidet. Fiele die Wasserversorgung vollständig aus, wären vier Millionen Menschen gezwungen zu migrieren – das entspricht der Hälfte der Schweizer Bevölkerung. 

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Da aufgrund des Konflikts das Wasserwerk Voda Donbass fast nicht mehr in der Lage war, wegen fehlenden Chemikalien Trinkwasser aufzubereiten, wurde die Schweiz aktiv. Drei Komponenten werden gebraucht, um in Konfliktgebieten wie in der Ukraine Wasser zu verteilen: 
1. Infrastruktur
2. Qualifiziertes Personal
3. Ausreichend Energie und Chemikalien.

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Der grösste Teil des Tschad ist durch Wüstenklima geprägt. Rund die Hälfte besteht aus der saharischen Zone im Norden. Die Zivilbevölkerung leidet unter Gewalt, einer mangelhaften Infrastruktur und katastrophalen humanitären Bedingungen. 40 Prozent der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze.

Nur knapp über die Hälfte der Bevölkerung hat Zugang zu sicherem Trinkwasser (UNICEF). In vielen armen Ländern der Welt ist die notwendige Hygiene eine grosse Herausforderung, besonders was die Verbreitung von Krankheiten betrifft. Der Tschad wird immer wieder von Cholera Epidemien heimgesucht.

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Hunderttausende Menschen sind wegen der Syrienkrise in den Libanon geflohen. Heute gibt es dort über 1 Million syrische und palästinensische Flüchtlinge, was eine enorme Belastung für das Land mit einer Bevölkerung von nur knapp über 4 Millionen Menschen ist. Die meisten Syrier haben sich in provisorischen Lagern niedergelassen und leben unter äusserst schwierigen Bedingungen.

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In der Bekaa Ebene, an der Grenze zu Syrien, ist jeder zweite Einwohner ein syrischer Flüchtling. Die einheimische Bevölkerung hat bis jetzt die vielen Migranten mit einer bemerkenswerten Grosszügigkeit aufgenommen. Dennoch sind die Flüchtlinge eine grosse Last für das Land, das auf dem besten Weg ist, die Grenzen seiner Aufnahmekapazität zu erreichen.

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Es fällt den libanesischen Behörden zusehends schwerer den Grundbedürfnissen der Flüchtlinge und der Lokalbevölkerung gerecht zu werden. Daher unterstützt die DEZA die Lokalbehörden dabei, ein nachhaltiges Wassermanagementsystem für die Lokalbevölkerung sowie für die Flüchtlinge aufzubauen.

Die Flüchtlinge sind allerdings nicht die einzige Herausforderung, mit der die lokalen Wasserbehörden konfrontiert ist. Der Wasserbereich wurde vorher schon über viele Jahren vernachlässigt, was zu einer schlechten Infrastruktur und mangelhaftem Management geführt hat.

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Gemeinsam mit der lokalen Wasserbehörde identifizierte das DEZA Team die 45 wichtigsten Pumpanlagen in der Bekaa Ebene und beschloss, diese zu sanieren.

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Die Sensoren übertragen die Informationen an eine zentrale Überwachungsstation im Hauptsitz der lokalen Wasserbehörde. Von hier aus werden die Pumpen ferngesteuert. Die Pumpen können ein- und ausgeschaltet werden, und der Durchfluss sowie die Wasserqualität erscheinen auf den Bildschirmen.

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Die lokale Wasserbehörde verwaltet mehr als hundert Chlorierungsanlagen. Sie funktionierten nicht, da es an Fachwissen und Instrumenten mangelte. Die DEZA bildete das lokale Personal aus und stellte zwei spezielle Fahrzeuge zur Verfügung, die zur Verbesserung des Trinkwassers beitrugen.

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Der unerwartet massive Zustrom hat dem Bezirk, einem der verletzlichsten des Landes, schwer zugesetzt. Inzwischen sind über 920 000 Rohingya eingetroffen.

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Die damit verbundenen Herausforderungen sind immens. Eine der grössten ist der Zugang zu Trinkwasser, der in dieser Region sowieso nur sehr begrenzt ist. Mittlerweile holen sich manche ihr Wasser gar in den Reisfeldern. Unter solchen Bedingungen sind die Auswirkungen auf die Hygiene gravierend und gehen einher mit einer hohen Fehlernährungsrate.

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Um die hygienischen Zustände unter den Flüchtlingen zu verbessern, wurden Seife, Waschpulver und Kessel verteilt. Männer, Frauen und Kinder nahmen an Workshops zum Händewaschen teil. Den Kleinsten spielten Marionetten vor, wie man es richtig macht. Solche Regeln gelten als mühsam und schwer einzuhalten. Wenn Marionetten sie erläutern, werden sie lebendiger und besser nachvollziehbar-

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Die Frauen und Mädchen erhielten waschbare Binden und Unterwäsche. Sie nahmen an Workshops zum Thema Menstruation teil, in denen laut Hygienefachfrau Mariangela D’adamo die Botschaft «Die Monatsblutung macht eine Frau nicht unrein» vermittelt wurde.

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Die Menstruation ist nach wie vor mit Tabus besetzt und wird stigmatisiert. Bei den Rohingya dürfen Mädchen und Frauen während ihrer Tage nicht aus dem Haus und dürfen keinen Kontakt mit Männern haben. Menstruierende gelten nicht selten als «unrein», müssen sich isolieren und in ihrer Bewegungsfreiheit einschränken lassen. Bisweilen werden sie von der Teilnahme an alltäglichen gesellschaftlichen Aktivitäten ausgeschlossen und unterliegen Ernährungstabus.

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Die Flüchtlingsfrauen haben ausserdem kaum genügend Intimität, um ihre Menstruation in Würde zu ertragen. In den Flüchtlingscamps stehen nicht immer genügend Binden, Ersatzwäsche, Wasser zum Waschen und zum Vermeiden von Infekten, Schmerzmittel und sichere Orte für die Körperpflege zur Verfügung. Lediglich die Hälfte der Frauen gibt an, ihre Bedürfnisse in Sachen Monatshygiene seien gedeckt.

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CEWAS unterstützt junge innovative Start- Up Unternehmen, die zur nachhaltigen Nutzung von Wasser beitragen.

CEWAS, eine von der DEZA unterstützte Schweizer NGO, ist auch Mitglied des Blue Peace Networks. Link: Blue Peace Network

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Das Start-Up Unternehmen bietet ein sehr umfassendes Trainingsprogramm an: hier geht es von der Entwicklung eines marktfähigen Produkts über seine Vermarktung, bis hin zu den verschiedenen Faktoren, welche die Unternehmer berücksichtigen müssen, um dem Start-Up die bestmöglichen Überlebenschancen zu geben.

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Im Rahmen dieses Programms gründete eine Gruppe junger Chemieingenieurinnen und –Ingenieuren das Start-Up Unternehmen Clean20 und entwickelte einen neuen Wasserfilter.

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Das Gerät besteht aus 4 Schichten unterschiedlicher Filter, die Bakterien und Viren töten sowie Schmutz und chemische Giftstoffe entfernen. Der eigentliche Filter ist nicht die Neuheit, es geht um die Kombination. Dieses Gerät ist tragbar, günstig und bedienerfreundlich.

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"Wir haben den Prototyp einigen Flüchtlingen gezeigt und Feedback von ihnen erhalten. Ein paar sind daran interessiert so einen Filter zu besitzen und zu benutzen."   
                  
Mohamad Fakkraddine

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Die Demokratische Republik Kongo ist flächenmässig das zweitgrösste Land Afrikas und mehr als 57x so gross wie die Schweiz. Es hat 94 Mio. Einwohner, die sich in mehr als 200 Ethnien einteilen lassen. Besonders der Osten des Landes wird seit Jahrzehnten von Konflikten und Bürgerkriegen heimgesucht.  

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Etwa 60 Prozent der Bevölkerung leiden unter extremer Armut und können ihre Grundbedürfnisse nicht decken. Aufgrund der langanhaltenden Krise sind mehr als 13 Millionen Menschen in der Demokratischen Republik Kongo von humanitärer Hilfe abhängig.

Die Schweiz engagierte sich 2018 mit 14,6 Millionen, um die grösste Not in Ernährung und Schutz der Vertriebenen im Osten und im Zentrum des Landes zu lindern.

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Der erneute Ebola-Ausbruch, der dieses Mal den von Gewalt und Konflikten gebeutelten Osten des Landes heimgesucht hat, erschwert die Lage zusätzlich. In dem von Ebola betroffenen Gebiet bestehen bereits wegen den gewalttätigen Konflikten enorme humanitäre Bedürfnisse. 

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Über 1,5 Millionen vertriebene Menschen warten dringend auf Hilfe. Dies führt zu Frustrationen und Widerstand in der Bevölkerung, bis hin zu Angriffen auf Einrichtungen und Personen, die versuchen, die Epidemie unter Kontrolle zu bringen.

Die Schweiz unterstützt im Kongo auch Projekte von MEDAIR.

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Abwasserbehandlung ist eine grosse Herausforderung im Libanon. Lediglich acht Prozent des Abwassers werden behandelt, wobei der Rest in Flüsse und Seen geleitet wird. Die wenigen Wasseraufbereitungsanlagen, die noch existieren, funktionieren nicht richtig, da es zu wenig geschultes Personal, zu viele Stromausfälle und praktisch keine Qualitätskontrollen gibt.

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Diese Abwasserüberwachungsanlage beschäftigt 15 Angestellte, die sich alle einer achtmonatigen Intensivschulung unterziehen mussten.

In der ersten Phase werden Proben aus dem Wasser, das zu und von der Wasseraufbereitungsanlage fliesst, entnommen

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Die DEZA unterstützt die Wasserbehörde der Bekaa Ebene beim Aufbau eines Labors, das diese Proben analysiert. Die Ergebnisse werden dann mit den der Vertragsfirma verglichen.

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In der zweiten Phase wird sich das Projekt mehr auf den Kapazitätsaufbau sowie operative Verbesserungen konzentrieren, um die Qualität der Behandlung zu erhöhen.

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In den Flüchtlingscamps von Cox’sBazar an der Grenze zwischen Bangladesch und Myanmar leben die Rohingya-Familien unter miserabelsten Bedingungen und haben kaum Zugang zu sanitären Anlagen. Trinkwasser ist eine der heikelsten Aspekte.

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Fast 730 000 Rohingya, die stark diskriminierte muslimische Minderheit Myanmars, sind seit August 2017 in den Süden des benachbarten Bangladesch geflüchtet. Erschöpft, krank und von tagelangen Märschen ausgehungert finden sie sich unter Zeltplanen im grössten Flüchtlingscamp-Komplex der Welt, in Cox’s Bazar zusammen.

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Die ebenso dürftigen wie raren sanitären Anlagen reichen nirgends hin. Das Risiko einer Epidemie ist ohne sofortige Sanierung hoch, Cholera und wässriger Durchfall sind in Bangladesch endemisch. Aufgrund der Bevölkerungsdichte kann jegliche Epidemie umgehend tausende Menschen betreffen.

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Um das Verrichten des Geschäfts unter offenem Himmel und damit die Verbreitung von Durchfallerkrankungen zu verhindern, wurden Notlatrinen errichtet. Der Andrang auf die Toiletten ist gross. Die Fäkalienmenge muss unter beträchtlichem Aufwand weggeschafft werden. Die Flüchtlinge kümmern sich selbst darum und werden für ihr Engagement entschädigt.

Zur Verbesserung der Lage finanziert die DEZA ein Projekt der NGO Solidarités International (SI).   

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Ein grosser Teil der Bevölkerung ist sich der Umweltprobleme nicht bewusst. Daher unterstützt die DEZA die lokale NGO SPNL, die ‚Society for the Protection of Nature in Lebanon’.

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Übersicht

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Kapitel 1 Intro

Wasser in Krise

Kapitel 2 Kreislauf

Kapitel 3 Wasser

Kapitel 4 Sanitation

Kapitel 5 Hygiene

Kapitel 6 Konflikt

Kapitel 7 Next

Kapitel 8 Links

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  • Produktion Storytelling: YAK Film GmbH
    Film Libanon: Patrick Bürge
    Animation: Lauschsicht
    Fotos Libanon: Diego Ibarra
    Fotos DRK: Medair